

Im Atrio gilt bis zum 18. Juni ein spezielles Frühstücksmenü zum IV. Gastronomiefestival „Petersburger Frühstück“. Küchenchef Maxim Scharschow hat ein Set aus drei Positionen zusammengestellt und jede mit einem eigenen literarischen Bild verbunden – von der Petersburger Dichtung bis zur klassischen Gutsküche.
Hier wird das Frühstück nicht zur Illustration von Büchern, sondern zu einer gastronomischen Route durch drei unterschiedliche Tonlagen der russischen Klassik.
Den Achmatowa-Teil vertritt Hirsebrei: Man gibt Kürbis und Linde hinzu, sodass der Geschmack weich, leicht süß und kräuterartig wird. Das Gericht baut auf ruhiger Einfachheit auf – ohne überflüssige Dekoration, aber mit dem Gefühl von Morgenlicht und Stille, das sich leicht in der Idee des Festivalfrühstücks selbst wiederfindet.

Die Tschechow-Linie vermittelt der Küchenchef über Blini mit Karauschen-Rillette, Beurre blanc und Hechtkaviar: Das hausgemachte Format verbindet sich hier mit einer feineren Restaurantpräsentation. Der letzte Teil des Sets wendet sich Tolstoi zu – Ankes Zitronenkuchen, ein süßsaures Dessert, das mit der Familienküche von Jasnaja Poljana verbunden ist.

Die Preise bleiben für das Festivalformat moderat: Brei und Zitronenkuchen kosten je 550 Rubel, die Blini mit Rillette 850 Rubel. Das Set wird morgens im Restaurant im zweiten Stock des Wawelberg serviert: An Werktagen läuft das Frühstück bis 11:00 Uhr, samstags und sonntags bis 12:00 Uhr. Letzter Tag des Programms ist der 18. Juni.
17.05.2026