Bei Gelendschik hat MART'17 eröffnet – das erste Restaurantprojekt von Mantra Estate

Bei Gelendschik hat MART'17 eröffnet – das erste Restaurantprojekt von Mantra Estate

Mantra Estate hat sein erstes Restaurantprojekt eröffnet: MART'17 verbindet die Weine der Marke, südliche Produkte, eine Terrasse und die Restaurant-Expertise von Pinskiy&Co.
16.07.26

Mantra Estate hat ein eigenes Restaurantformat bekommen: MART'17 eröffnete im Weincluster bei Gelendschik und positioniert sich von Anfang an als Projekt an der Schnittstelle von Kurortgastronomie, lokalem Produkt und Weintourismus. Am Start beteiligen sich drei Seiten: die Marke Mantra Estate selbst, die Restaurantgruppe Pinskiy&Co und die Simple Group, die sich um den Weinbereich kümmert.

MART'17 lädt dazu ein, den Süden nicht nur als Kurort zu betrachten, sondern als Gebiet für Wein, Essen und einen ruhigen langen Tag am Meer.

Der Name wurde nicht als schmückendes Schild gewählt, sondern als kurzer Code für das Konzept. Der dritte Monat des Jahres erinnert an die drei Beteiligten des Projekts, von denen jeder für einen eigenen Teil der Erfahrung verantwortlich ist: Wein, Küche und die professionelle Arbeit mit der Karte. Im Kalender des Winzers steht der März für den Beginn einer neuen Saison im Weingut, wenn sich das künftige Ergebnis erst formt. Und die Zahl 17 verweist auf das Jahr 2017 – den Start von Mantra Estate.

Weinschrank im Restaurant MART'17

Die Rollen der Partner im Projekt vermischen sich nicht, sondern ergänzen sich. Mantra Estate bringt die weinbauliche Basis und die eigene Weinlinie ein. Pinskiy&Co verantwortet die Restaurantsprache – klar, komfortabel, ohne überflüssige Zurschaustellung, aber mit Aufmerksamkeit für Produkt und Ort. Die Simple Group bringt ihre Weinexpertise ein und hilft, die Karte so zusammenzustellen, dass sie nicht als separater Anhang zum Menü wirkt, sondern als Teil der gesamten Dramaturgie des Abendessens.

Auch die Interieurlogik ist auf einen Szenenwechsel ausgelegt. Innen liegt ein heller Saal im Brasserie-Format, in den man tagsüber kommen kann, um ein Treffen abzuhalten, für ein Abendessen zu bleiben oder eine kleine Veranstaltung auszurichten. Die Terrasse setzt diesen Rhythmus im Freien fort: In einer Kurortstadt wird sie nicht zum Bonus, sondern zu einem fast obligatorischen Teil des Erlebnisses. Deshalb ist MART'17 nicht an eine bestimmte Tageszeit gebunden – es eignet sich ebenso für einen gemächlichen Tagesbesuch wie für ein dichteres Abendformat.

Das Menü von Dmitri Smirnow ist rund um die Südküste und ihre Produkte aufgebaut, ändert im Tagesverlauf aber seinen Ton. In der ersten Tageshälfte passen leichte Starter, Ofengerichte, Meeresfrüchte wie Austern und Seeigel sowie Gerichte mit besonders klarem Geschmack besser. Zum Abendessen hin wird die Karte dichter: Es kommen Fleisch, italienische Formen wie Pasta und Risotto, Oktopus und Dorade hinzu. Wichtig ist nicht Komplexität um des Effekts willen, sondern die Verträglichkeit mit dem Glas.

Weindetail im Interieur von MART'17

Für die Weinroute verantwortlich ist Jewgeni Soldatow – Chefsommelier und Botschafter von Mantra Estate und Magnatum. Seine Aufgabe im MART'17 geht über die Auswahl von Flaschen zu einzelnen Gerichten hinaus: Die Karte soll den Stil der Marke erklären, die Küche unterstützen und dem Gast das Gefühl einer geschlossenen Reise durch den Ort vermitteln. Im Zentrum stehen die Weine von Mantra Estate, ergänzt durch weitere Positionen, die für das Restaurantformat und die südliche Gastronomie ausgewählt wurden.

Für Mantra Estate ist dieser Start auch deshalb wichtig, weil die Marke einen Raum bekommt, in dem sie nicht nur über das Etikett oder ein Verkostungsset wahrgenommen wird. Die Weine sind Teil eines vollständigen Szenarios: Architektur, Aussicht, Terrasse, Essen, Service, Tempo des Abends. Mantra Estate ist mit dem Tal von Lefkadia, Schaumweinen, klassischer Technologie und internationalen Rebsorten verbunden, und das Restaurant erlaubt es, diese Geschichte in die Sprache des alltäglichen Gästeerlebnisses zu übersetzen.

Stefanija Maiorowa, die Mantra Estate und Magnatum vertritt, führt das Gespräch über eine einzelne Eröffnung hinaus: Für sie hängt MART'17 mit einem Bild des Südens zusammen, das sich über Gastronomie, Tourismus und russischen Wein entwickelt. Deshalb ist das Restaurant nicht nur als neue Adresse für Urlauber wichtig, sondern auch als Ort, an dem die Flasche neben regionalem Essen, Service und einer konkreten Landschaft steht.

Die Simple Group sieht in der Beteiligung eine weitere Möglichkeit, starke russische Weinmarken zu unterstützen und dem Gast statt einzelner Elemente ein geschlossenes Erlebnis zu zeigen. Anatoli Kornejew von Simple erklärt die Beteiligung des Unternehmens mit dem Interesse an russischen Produzenten und an Formaten, in denen das Abendessen als geschlossene Geschichte wahrgenommen wird. Für das Kap Bely Mys ist das eine zusätzliche Bedeutungsebene: Der Weincluster bekommt ein Restaurant, das hilft, über den Ort durch das Glas, die Küche und die Route des Gastes zu sprechen.

Auch die Kurortkomponente funktioniert eigenständig: Das Restaurant verlangt vom Gast nicht, sich zwischen leichter Tagesstimmung und ernsthaftem Weinprogramm zu entscheiden. Ein und dieselbe Adresse kann Ort für ein Glas auf der Terrasse sein, für das Kennenlernen der Mantra-Estate-Linie oder für ein Abendessen, bei dem südliche Produkte zum Anlass werden, über die Region durch Geschmack zu sprechen.

Im Ergebnis wirkt MART'17 nicht nur wie ein neues Restaurant im Süden, sondern wie ein Teil der Infrastruktur des Weintourismus. Hier kann man auf der Terrasse frühstücken, für eine Verkostung bleiben, zum Abendessen übergehen und den Abend um einen konkreten Wein oder ein Produkt der Schwarzmeerregion herum aufbauen. Für Gelendschik ist diese Eröffnung ein weiterer gastronomischer Grund, ans Meer zu kommen – nicht nur wegen der Aussicht, sondern auch für ein vollwertiges Restauranterlebnis.

16.07.2026