

Eine Reise nach Sankt Petersburg beginnt mit der Wahl eines guten Hotels: mit Aussicht, leckerem Frühstück und der richtigen Adresse.
Die besten Hotels von Sankt Petersburg sind nicht nur prunkvolle Fassaden in der Nähe der wichtigsten Museen. Die Stadt bietet unterschiedlichste Formate: historische Gästehäuser bei der Isaakskathedrale, Boutique-Hotels mit intimen Restaurants, Apartments in Häusern aus dem 19. Jahrhundert, Loft-Projekte mit Frühstück und Dachterrassen. Für ein kurzes Wochenende zählen vor allem Lage und ein gutes Frühstück, für eine längere Reise Ruhe, Spa, eine Küche im Zimmer oder die Möglichkeit, schnell ans Wasser, zu Theatern und Bars zu gelangen. Wir haben Hotels in Sankt Petersburg zusammengestellt, in denen der Aufenthalt nicht wie ein technischer Teil der Reise wirkt. Es gibt hier Klassiker mit umfassendem Service, ruhige Apartment-Formate, Designerzimmer und Orte, an denen Restaurant, Bar oder Garten ein eigener Grund werden, den Abend im Haus zu verbringen.
Das Four Seasons Lion Palace hat den restaurierten „Löwenpalast" bezogen, und das ist der seltene Fall, in dem hotelbedingter Luxus nicht mit dem historischen Maßstab des Gebäudes konkurriert. Marmortreppe, sand-oliv getönte Zimmer, empirehafte Details in den höheren Kategorien und Bäder mit Naturstein sorgen für das Gefühl des alten Petersburgs ohne museale Schwere. Für ein langes Wochenende ist es praktisch, dass es im Haus zwei Restaurants, ein Café, eine Bar, ein Spa und ein Fitnesscenter gibt: Nach der Eremitage oder dem Mariinsky-Theater muss man nicht erneut einen ruhigen Ort für Abendessen und Erholung suchen.
Das Indigo St. Petersburg-Tchaikovskogo eignet sich für alle, die in Sankt Petersburg nicht nur wegen eines schönen Zimmers, sondern auch wegen der Route drumherum wohnen möchten. Das Konzept ist an das Kulturviertel geknüpft: An der Rezeption hilft man bei Ausflügen und persönlichen Stadtplänen, und die Innenausstattung verweist auf den Liteiny-Hof und Tschaikowski. Im Haus gibt es 120 Zimmer, ein Spa, einen Pool und das Restaurant „Wino&Woda" mit Frühstück und Gebäck. In der warmen Jahreszeit ist besonders die Terrasse mit Panoramaverglasung wichtig: Die Stadt ist hier nicht wie eine Postkarte, sondern Teil des alltäglichen Morgens.
Das Lotte Hotel St. Petersburg ist eine Option für alle, denen eine verlässliche Fünf-Sterne-Infrastruktur wichtig ist: 150 Zimmer, das Mandara Spa mit Pool und Saunen, ein Fitnesscenter, Banketträume und mehrere Restaurantformate unter einem Dach. Der Morgen beginnt im The Lounge mit einem Frühstücksbuffet, am Abend kann man ins japanische MEGUmi mit Aquarien-Menü und Sake gehen oder für die Aussicht ins L Terrasa hinaufsteigen. Die Zimmer bieten einen Arbeitsbereich, eine Teestation mit Kaffeemaschine, Kosmetik im Bad und eine ruhige moderne Basis für Reisen jeden Tempos.
Das „Boutique 59" setzt nicht auf palastartige Dimensionen, sondern auf intimes städtisches Design. In Lobby und Fluren hängen Werke zeitgenössischer Künstler, in den Zimmern kommen Naturtextilien, tropische Duschen, ökologische Kosmetik, ein Minikühlschrank und Tee- und Kaffeestationen zum Einsatz. Es gibt viele Kategorien, von kompakten Zimmern bis zu Suiten, sodass das Hotel nicht eintönig wirkt. Im Erdgeschoss arbeitet die Gastrobar „Sette" mit Weinkarte, und ringsherum gibt es genug Restaurants für alle, die jeden Abend eine andere gastronomische Route wählen möchten.
Das Hideout ist eher wie ein geschlossenes Stadtviertel als ein klassisches Hotel angelegt. In der ehemaligen Kaserne der Marinegarde-Besatzung entstanden Residenzen mit hohen Decken, Panoramafenstern, Vinyl, Filmprojektor, Technik und Kunst zeitgenössischer russischer Künstler. Die Räume wurden zusammen mit Architekturbüros gestaltet, sodass jede Residenz einen eigenen Charakter hat. Auf dem Gelände gibt es den skandinavischen Garten L.BURO, die Aster Bakery und weitere Projekte: ein seltenes Format, bei dem das Hotel selbst zu einem eigenständigen Punkt der Route wird.
Das „Kaleidoskop" eignet sich gut als Apartment-Format für alle, die im Zentrum wohnen möchten, ohne vom Zeitplan des Hotelrestaurants abhängig zu sein. Die Zimmer verfügen über Kühlschrank, Mikrowelle, Herd und Wasserkocher, in einigen Kategorien über eine kleine Küche. Die wichtigsten Spazierrouten sind zu Fuß leicht erreichbar, doch im Haus bleibt die Praktikabilität erhalten: Gepäckaufbewahrung, Reinigung oder Wäscherei, mehrsprachiges Personal, Transfermöglichkeit vom Flughafen. Das ist kein pompöser Luxus, sondern eine bequeme Basis für ein paar Tage in der Stadt, wenn das Zimmer nicht nur zum Schlafen dienen soll.
Das „Astoria" bleibt eines jener Petersburger Hotels, in denen man den historischen Status ohne weitere Erklärungen spürt. Im Haus gibt es 169 Zimmer, darunter 86 Suiten, antike Details, Leinen, ein zurückhaltendes modernes Design und Blick auf die Isaakskathedrale vom Restaurant aus. Am Abend kann man in die Bar „Lichfield" für Gin gehen oder in den Salon „Rotonda" für Tee, Pfannkuchen und Desserts. Zur Erholung gibt es das Spa Sisley Astoria, Hammam, Sauna und Yoga, für Veranstaltungen acht Säle, darunter den Ballsaal und den „Wintergarten" mit einer Buntglasdecke über dem Saal.
Das „Gamma" wählt man nicht wegen der prunkvollen Innenstadt, sondern wegen der Designer-Ruhe beim Baltischen Bahnhof und der praktischen Logistik. Im ehemaligen Mietshaus von 1900 blieben ein lichtes Atrium, Marmor, Holz und das Gefühl eines alten Stadtraums erhalten, doch die Zimmer wurden modernisiert: Klimaanlagen, elektrische Wasserkocher, Fernseher, Kosmetik, Bademäntel und Hausschuhe. In den Suiten der gehobenen Kategorie gibt es Kaffeemaschinen, ein Teil der Fenster geht zum Obwodny-Kanal hinaus, und ein separater Block verbirgt ein Wohnzimmer mit funktionierendem Kamin. Im Haus gibt es ein Restaurant, eine Bar, einen Fitnessraum und zwei Konferenzräume.
Das Wawelberg besticht durch die Balance zwischen restaurierter Architektur und technisiertem Zimmer. Nach der Renovierung blieb in den historischen Innenräumen das Gefühl eines großen Petersburger Gebäudes erhalten, doch es kam ein „Smart-Home"-System hinzu: Licht, Vorhänge, Temperatur, Reinigung und der Modus „Nicht stören" lassen sich vom Zimmer aus steuern. Auf der gastronomischen Seite gibt es das Atrio mit gesunder Küche und die zweistöckige Speakeasy-Bar THE mit Dachblick und Raw-Bar. Zur Erholung gibt es einen Wellnessbereich mit Sauna, Whirlpool, Eisbrunnen und Fitnessraum.
Sands Rooms ist ein intimes Mini-Hotel mit nur vier Zimmern, und genau darin liegt seine Stärke. Das Gebäude von 1911 wurde sorgfältig restauriert: In den Zimmern blieben Stuck, Eichenparkett, alte Fenster und Türen mit originalen Beschlägen erhalten. Auf einer Seite liegt unter den Fenstern ein kleiner grüner Platz, auf der anderen ein Innenhof mit antiken Reliefs, Girlanden und Medaillons. Das Format eignet sich für alle, die keine große Hotelmaschine wollen, aber historisches Interieur, Ruhe, Spaziergänge zu den Museen und die Möglichkeit schätzen, zu Fuß zum Newski zu gelangen.
Point by Academia ist ein kompakter Teil des Komplexes Academia Suites&Hotel auf der Wassiljewski-Insel. Im Haus gibt es 12 Zimmer in drei Kategorien: Standard, Studio und Apartment, alle mit Klimaanlage, Minibar, Kabelfernsehen und Bad mit Dusche oder Wanne. Die gastronomische Infrastruktur ist für diese Größe überraschend dicht: das Café „Akademia Kofe", die Boutique „Akademia Wina", ein Verkostungsraum, die Sommelier-Schule „Alta-Wina" und ein Club-Wohnzimmer mit abendlicher Open-Bar. Eine bequeme Option für eine ruhige Reise ohne unnötigen Pomp.
The Faces dient als Stadtbasis für alle, die im historischen Zentrum wohnen und schnell zu Fuß zu Museen, Restaurants und Geschäften gelangen möchten. Das Gebäude von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert wurde hier nicht in eine schwere Retro-Kulisse verwandelt: Die Zimmer sind schlicht gestaltet, mit Miniküche, Klimaanlage, geräumigem Bett, Satellitenfernsehen, WLAN und Kosmetik. Die Verpflegung planen die Gäste selbst, was für Sankt Petersburg eher ein Plus ist: Rundherum gibt es genug Orte für Frühstück, Kaffee und Abendessen. Das Format eignet sich besonders für individuelle Reisen.
Spb.Place sind Apartments für alle, die in Sankt Petersburg keinen Hoteldienst, sondern eine eigene kleine Wohnung in einem historischen Haus möchten. Sechs Designer-Studios befinden sich in den oberen Etagen eines Gebäudes von 1899; einen Aufzug gibt es nicht, dafür aber Stadtblick und das Gefühl des alten, bewohnten Petersburgs. Im Inneren gibt es Betten mit englischen Matratzen, eine Dusche mit Regendusche und eine vollwertige Küche mit Herd, Kühlschrank, Nespresso, Mikrowelle, Wasserkocher und Geschirr. Für Familien wird ein Kinderbett gestellt, für Gruppen lassen sich zwei benachbarte Studios mit gemeinsamem Eingang buchen.
Wynwood punktet mit Loft-Energie und Stadtblick. In einem historischen Gebäude entstanden 38 individuell gestaltete Zimmer mit auffälligen Anspielungen auf das Viertel Wynwood Art District in Miami, und im Erdgeschoss arbeitet das Jungle: morgens gibt es hier ein Bauernhof-Frühstück, tagsüber ein pan-asiatisches Menü, in der Barkarte klassische, biologische und biodynamische Weine, Cocktails und hausgemachte Limonaden. Im Sommer öffnet das Dach mit Terrasse, von der aus man die Kuppeln der Kasaner Kathedrale und das Singer-Haus sieht. Passend für Anlässe, bei denen das Hotel ein eigenes Tempo und ein Restaurant im Haus braucht.
Das Glinz Hotel erschließt die Petrograder Seite durch ein intimes Boutique-Format: In der Nähe gibt es Galerien, versteckte Bars und Showrooms lokaler Designer, im Haus selbst 30 Zimmer auf fünf Etagen, darunter das Mansardengeschoss. In den Zimmern werden Düfte von Zielinski & Rozen, durchdachtes Dekor, Blackout-Vorhänge und eine Pillow-Bar mit verschiedenen Kissen eingesetzt. Ein besonderes Detail: weiche Figuren statt der üblichen Schilder „Bitte reinigen" und „Nicht stören". Im Erdgeschoss arbeitet das Restaurant Pear mit mediterraner Küche, Meeresfrüchten, Gemüse und Fleisch von Bauernhöfen.
08.08.2026
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