Da Manu
Bolshaya Morskaya, 36
Geöffnet bis 00:00
Öffnungszeiten:
Geöffnet bis 00:00
Montag12:00-00:00
Dienstag12:00-00:00
Mittwoch12:00-00:00
Donnerstag12:00-00:00
Freitag12:00-00:00
Samstag12:00-00:00
Sonntag12:00-00:00
Ein Projekt der Probka Family und Aram Mnazakanows an der Bolschaja Morskaja, 36 — ein intimes italienisches Restaurant mit dem Konzept Pizza & Aperitivo, dessen Menü und Pizza Brand-Chef Manuel Suraci entwickelte, ein Spross einer kalabresischen Pizzaiolo-Dynastie.
Da Manu belegt einen kleinen Raum im historischen Zentrum von Petersburg, wenige Schritte vom Isaaksplatz entfernt. Das Projekt entstand im Rahmen der Probka Family — der Gruppe von Aram Mnazakanow — und baut auf dem Konzept Pizza & Aperitivo auf: Das Menü funktioniert hier gleichermaßen gut als schnelles Mittagsformat wie als vollwertiger Abend mit Wein, Pasta und Gesprächen.
Nach Meinung des Teams unseres Restaurantführers ist das ein guter Ort, um sich mit Freunden zu treffen — zum Mittagessen oder abends, in warmer Gesellschaft.
Für das Menü verantwortlich ist Brand-Chef Manuel Suraci — gebürtig aus Reggio di Calabria, aus einer Familie erblicher Pizzaioli: Sein Großvater ist im Guinness-Buch der Rekorde als ältester Pizzaiolo der Welt verzeichnet. Manuel begann seine Karriere mit 15 Jahren, feilte danach in London unter der Anleitung seines Onkels Giorgio Riggio — zweifacher Weltmeister im klassischen Pizzabacken — an seinem Können. Mit Aram Mnazakanow arbeitet er schon lange zusammen und kuratiert Pizza und Brot in allen Restaurants der Gruppe. Der Name Da Manu — wörtlich «Bei Manu», der Koseform von Manuel — setzt sofort die Akzente: Der Ort lebt von der Persönlichkeit des Chefs.
Die Pizza ist hier das Hauptargument. Der Teig ist knusprig und luftig zugleich, der hauchdünne Boden erinnert in seiner Form an das sardische Fladenbrot Pane Carasau. Auf der Karte zwölf Geschmacksrichtungen: Mortadella mit Pistazien, schwarzer Trüffel, Lachs mit schwarzem Kaviar, Schinken mit Trüffelcreme — und daneben Klassiker: Margherita, Vier Käse, Parmaschinken mit Rucola. Küchenchef Alexander Sabitow verantwortet die übrigen Positionen: Vitello tonnato, Tatar vom marmorierten Rind, gebratene Artischocken, Carpaccio und Jamón 5J bilden das Rückgrat der Vorspeisen. Die Pasta — Maccheroncini mit Krabbe, Tortelli mit Burrata und Trüffel, Strozzapreti mit Wildschweinragout und Nduja — gehört zu den Hits, die aus dem Probka übernommen wurden. Oktopus nach sizilianischer Art und Cotoletta alla Milanese vom Truthahn schließen die Hauptgerichte ab.
Der Saal ist auf nur 26 Plätze ausgelegt: Marmortische entlang eines langen Sofas, über dem eine Reproduktion der «Erschaffung des Menschen» von Luca Giordano hängt — ein Ausschnitt aus der Ausmalung des Medici-Palastes. Die Wände sind mit Paneelen aus lackierter karelischer Birke verkleidet, die Decke mit Tapeten von Cole & Son beklebt, die alte Fliesen imitieren. Am Fenster steht ein ovaler Tisch für sechs Personen unter einem Kristalllüster. In der Saalmitte befindet sich eine offene Küche mit Bartheke: Genau hier finden gelegentlich Abendessen im Chef's-Table-Format mit eingeladenen italienischen Köchen statt. Im Sommer kommt eine Terrasse hinzu — eine der malerischsten in diesem Teil der Stadt.
Unsere Testesser vergaben 8 von 10 Punkten für das Abendessen — für die präzise Balance im Essen, klare Weinempfehlungen und die Gesamtatmosphäre eines intimen italienischen Ortes, an dem alles ohne überflüssigen Lärm gemacht wird.
Die Weinkarte wurde von Sommelier Igor Wosschajew zusammengestellt: italienische und französische Klassik, ein eigener Prosecco AM, streng eingehaltene Temperaturbereiche. Die Gläser sind handgefertigt, das Geschirr aus florentinischem BITOSSI-Porzellan.