Die besten Restaurants von Krasnaya Poljana 2026

Die besten Restaurants von Krasnaya Poljana 2026

Zehn Restaurants in Krasnaya Poljana und Rosa Chutor: kaukasische Küche, Fisch, Steaks, Käse, Abendessen am Kamin und ein Gastrotheater in den Bergen.
07.08.26

Krasnaya Poljana ist sowohl im Sommer als auch im Herbst schön: Die Berge machen hier aus einem gewöhnlichen Abendessen schnell einen Teil der Reise.

Die besten Restaurants von Krasnaya Poljana 2026 zeigen das Resort von einer anderen Seite: nicht nur Pisten, Lifte und Hotelfrühstücke, sondern eine vollwertige gastronomische Landkarte mit starken Teams, lokalen Produkten und Bergblick. Hier lohnt es sich, wegen der kaukasischen Küche vorbeizuschauen, wegen Fisch und Meeresfrüchten, wegen eines alpinen Abendessens am Kamin, wegen Steaks, wegen selbst hergestellten Käses oder wegen eines Gastrotheaters, das das Abendessen zu einem eigenen Ereignis macht.

Wir haben Restaurants in Krasnaya Poljana und Rosa Chutor zusammengestellt, die es sich lohnt, auf der Reiseroute zu behalten. Manche funktionieren besser nach einem aktiven Tag in den Bergen, andere eignen sich für einen gemächlichen Abend mit Wein, wieder andere erfordern eine Reservierung im Voraus. In der Auswahl finden sich Projekte von White Rabbit Family, Novikov Group, lokale Restaurants mit Terrassen und Orte, an denen die Küche der Aussicht in nichts nachsteht. Das ist keine hastige Liste „wo man in Krasnaya Poljana essen kann", sondern eine redaktionelle Route durch Restaurants, für die man sich extra einen freien Abend freihalten kann.

„Jabloki Pjotschem" ruht auf einer einfachen, aber starken Idee: Berge, Ofen und eigenes Brot. Gera Mitrosch verwandelte 2018 ein ehemaliges Café bei einem Badekomplex in ein Restaurant und bewahrte dabei die häusliche Logik des Ortes. In der Bäckerei wird hefefreies Sauerteigbrot und Gebäck hergestellt, und die Küche arbeitet mit einem modernen dörflichen Thema: Apfelpfannkuchen auf Vorteig, Reisgrütze im Topf, Ente, Hacksteak, Lammfleisch mit würziger Sauce. Die Lehmwände, handgemalten Fresken und der Kamin wirken nicht wie Kulisse – von der Terrasse aus setzen sie sich im Bergblick fort.

„Syrowarnja Poljana" ist ein Restaurant der Novikov Group mit eigener Käseproduktion, das im Dezember 2021 im Resort eröffnet wurde. Küchenchef Daniil Kusmenko baut das Menü um das dörfliche Italien herum auf, passt es aber an das bergige kaukasische Klima an: Käse, Pizza aus dem Holzofen, verständliche Gerichte für die große Tafel. Auch das Interieur folgt dem Rhythmus des Resorts – Panoramafenster, ein Kamin mit lebendigem Feuer und eine offene Küche, hinter der man die Bewegung des Teams sieht. Eine gute Adresse für alle, die in den Bergen kein schweres Abendessen, sondern ein warmes, familiäres Format möchten.

„Sachalin Poljana" bringt das Meeresthema von White Rabbit Family in den Bergkontext. Im Zentrum steht die Seafood Bar: Garnelen, Krabbe, Austern, Tatar, Carpaccio und Fisch, der aus russischen Regionen und aus dem Ausland gebracht wird. Das Menü beschränkt sich nicht auf die Vitrine: Hier gibt es Salat mit Kamtschatka-Krabbe, Jakobsmuschel mit Sauce Mornay, Maiscremesuppe mit Sachalin-Garnelen, Risotto mit geräuchertem Aal. Die Weinkarte ist breit gefächert, aus verschiedenen Regionen. In Krasnaya Poljana ist das eine Option für den Fall, dass man nach den Bergen nicht Fleisch und Chatschapuri, sondern das Meer möchte.

„Tscho? Chartscho! Poljana" wirkt im Resort fast unvermeidlich: Die kaukasische und schwarzmeerische Küche fügt sich hier ohne weitere Erklärung in die Landschaft ein. Das Team von White Rabbit Family hält das Menü auf Schaschlik, Chinkali, ossetischen Pasteten, Eingelegtem, Chatschapuri und Grillgerichten und ergänzt es mit südlichen Positionen wie Borschtsch mit Pampuschki, Zander mit grünen Erbsen und Rapana in Sahnesauce. Das Interieur ist bunt, mit auffälligen Details, abends spielt Live-Musik. In der warmen Jahreszeit öffnet die Terrasse – der richtige Tisch für ein langes Abendessen nach dem Spaziergang.

Red Fox & Co ist das Flaggschiff von White Rabbit Family in Rosa Chutor, dessen Küche direkt an den Ort gebunden ist: an die Saison, lokale Produkte und die Bergnatur. Küchenchef Timofej Kusnezow arbeitet mit eigenen Rezepten, ohne sich vom Süden zu entfernen: Ente mit hausgemachter Marmelade und Haselnüssen, schwarzmeerische Rapana in Sahnesauce, Sargan mit Tatar, Steinbutt aus dem Ofen, Foie gras mit schwarzer Johannisbeere und Narscharab. Das Interieur ist bunt, mit warmen Tönen, Barhockern, Lüstern und Kamin. Das ist ein Restaurant für einen Abend, den man im Voraus planen möchte, nicht unterwegs auswählen.

Co-Co Chalet ist das erste eigene Projekt des Gastronomen Alexander Pawlow, eröffnet im Herbst 2022. Hier spielt man ehrlich das europäische Skiresort durch: dunkles Holz, grobe Texturen, ein Kamin in der Mitte des Saals, große Fenster mit Blick auf das Kaukasusgebirge. Die Küche leitet Wadim Gorbanew, der am französischen Le Jardin des Sens mit zwei Michelin-Sternen ausgebildet wurde. Das Menü ist von alpiner Küche und lokalen Bauern inspiriert, und den Käse wählte der Chefkoch persönlich aus, nachdem er sieben lokale Käsereien besucht hatte. Die Barkarte mit Schwerpunkt auf lokale Produkte entwickelte Ali Dajuba.

Medoveya, 8/1

Nicht in unserem Guide
Unser Team aus Kritikern und Testgästen war noch nicht dort, oder der Ort hat keine gute Bewertung erhalten

„Gruscha" in Rosa Chutor baut das Menü um moderne südliche Küche, Saisonalität und lokale Produkte auf. Das Restaurant besitzt eine eigene Räucherei, weshalb Pastrami und hausgeräucherte Bauernhof-Geflügel auf die Karte kamen – ein Detail, das es sofort von einem gewöhnlichen Resortrestaurant unterscheidet. Bei den Vorspeisen: Muksun mit zerdrückten Gurken, Garnelenrillette mit rotem Kaviar, Garnelen mit Kartoffelmousseline und Bisque-Sauce; danach folgen Fleisch, Fisch, Suppen, Salate und Burger. Stein, dunkle Töne und gedämpftes Licht machen den Saal dicht, und im Sommer bringt die Terrasse zusätzliche Freiheit.

Kaf-Kas von Ajay Singh verweist bereits im Namen auf die Bergregion und ihre Aussprache in Turksprachen. Im Menü verbindet Alexander Schapowalow, gebürtig aus Kabardino-Balkarien, den Kaukasus und den Nahen Osten: lokale Bauernprodukte, frisches Gemüse, Gewürze, Kräuter, verständliche Rezepte und einige unerwartete Kombinationen. Das Restaurant verkompliziert die Präsentation nicht um des Effekts willen, sondern liefert genau das, was man von einem Resort erwartet: warmes Essen, kräftigen Geschmack, Panoramafenster und ein Interieur im Stil eines Bergchalets. Eine gute Wahl für ein Abendessen, wenn man kaukasische Küche ohne touristische Karikatur möchte.

Ikra Poljana ist das theatralischste Format dieser Auswahl. Das Projekt von White Rabbit Family unter der Leitung von Boris Sarkow und Wladimir Muchin ist als Gastrotheater angelegt: Die Gäste sitzen am Chef's Table, beobachten die Küche und durchlaufen die Geschichte lokaler Traditionen. Das Menü entstand auf Grundlage von Recherchen, die das Team gemeinsam mit Ethnographen, Bauern und Bewahrern von Legenden durchführte. Wichtig ist hier nicht nur der Teller, sondern auch die Geschichte drumherum: Jedes Gericht ist mit Krasnaya Poljana und seinem kulturellen Gedächtnis verbunden. Das ist eine Option für einen Abend, den man wie ein eigenes Ereignis bucht.

„Ogonjok" ist ein Steakhouse von White Rabbit Family mit offener Küche und einem Interieur im Stil eines teuren Jagdhauses: Vintage-Sessel, dunkles Holz, Beton, große Fenster zu den Bergen. Das Menü basiert auf Fleisch, beschränkt sich aber nicht auf den Grill allein: Es gibt Markknochen mit Brioche, Burrata mit Erdbeeren, Burger mit Rind und Brisket, Lammkarree, Chateaubriand, Filet Mignon. Bei den Desserts: Smetannik, Medowik, Matcha-Tiramisu, gebackene Kaki, Eis und Pralinen „Schwarzer Trüffel". Die Barkarte ergänzt die Steaks mit Klassikern und eigenen Cocktail-Kreationen.

07.08.2026