Octave

Bar

17/3, bldg. 2

Öffnet um 16:00

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Öffnungszeiten:

Öffnet um 16:00

  • Montag18:00-02:00

  • Dienstag18:00-02:00

  • Mittwoch18:00-02:00

  • Donnerstag18:00-02:00

  • Freitag16:00-03:00

  • Samstag16:00-03:00

  • Sonntag16:00-02:00

Die Listening-Bar Octave in der Tscherbakow-Gasse ist ein Projekt von Aleksandr Gutakovsky mit der Barkarte von Nikolay Orekhov: Hi-Fi-Sound, mehr als hundert Flaschen avantgardistischer Wein und eine Küche mit europäischen und asiatischen Motiven.

Das Interieur von Octave ist um zwei Hi-Fi-Anlagen herum gebaut, die man schon von der Schwelle aus sieht: die legendäre Altec Lansing von 1978 mit Röhrenverstärkung und die von Hand gefertigte australische Pitt & Giblin Superwax. Viel dunkles Holz, niedrige Tische, Leuchten im Stil der 70er-80er-Jahre, Vintage-Möbel — ein Teil der Objekte steht zum Verkauf, und zu jedem gibt es eine Postkarte mit seiner Geschichte. An den Wänden Gemälde aus Petersburger Galerien, auf den Regalen Reihen von Flaschen und Schallplatten. Die hohen Decken fallen aus dem Kanon einer japanischen Listening-Bar, doch gerade sie verleihen dem Raum einen besonderen Maßstab.

Nach Meinung unseres Restaurantführer-Teams befindet man sich beim Eintreten in den stilvollen 70ern — ohne Kitsch, mit minimaler Anzahl an Details: Wein, Vinyl, riesige Lautsprecher, niedrige Tische und Holz in der Verarbeitung. Vibe — 10 von 10.

Die Barkarte stellte Nikolay Orekhov zusammen. Es gibt Twists auf Klassiker — Lemon Pie Negroni, Perfect Mojito mit Gin und Agricole — sowie Autoren-Experimente wie Adonis Russian Tea. Der Wein nimmt einen eigenen Platz ein: In den Regalen stehen über hundert Flaschen avantgardistischer und terroir-geprägter Positionen, glasweise werden 10 bis 12 Sorten ausgeschenkt, darunter auch Champagner.

Die Küche verbindet europäische und asiatische Akzente. Auf der Karte stehen Rindersteak und Wolfsbarsch vom japanischen Grill, klassisches Tatar, Kaninchenleberpastete mit Kirsche, Jamón, eine Käseplatte, mit Minze marinierte Oliven. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Wolfsbarsch mit Trauben und Speck: fester Fisch, süßliche Trauben, der Akzent von salzigem Speck und Römersalatblätter — ein Umami-Gericht, in dem sich die Details ohne überflüssige Mühe zusammenfügen.

Der Charakter des Ortes ändert sich je nach Wochentag. Am Wochenende legen DJs am Pult auf, der Saal wird lebendig, die Leute tanzen. Von Montag bis Donnerstag ist es kammermusikalisch: Vinyl läuft, das Gespräch bei einem Glas Wein muss man nicht übertönen. Die richtige Lautstärkebalance ist eines der auffälligsten Merkmale von Octave: Die Musik ist spürbar, drängt sich aber nicht auf. Unsere Test-Gäste vergaben 10 von 10 Punkten für den Abend — für die Atmosphäre, den Klang und das Gesamtgefühl des Raums.

Geplant sind Kunstauktionen und Ausstellungen direkt in der Bar. Bis dahin bleibt die Listening-Bar Octave in der Tscherbakow-Gasse einer der wenigen Orte in Sankt Petersburg, an denen Hi-Fi-Sound, Autorencocktails und avantgardistischer Wein ohne Kompromisse in einem Raum zusammenkommen.