Bruno
Neglinnaya, 14s1
Geöffnet bis 02:00
Öffnungszeiten:
Geöffnet bis 02:00
Montag12:00-00:00
Dienstag12:00-00:00
Mittwoch12:00-00:00
Donnerstag12:00-00:00
Freitag12:00-02:00
Samstag12:00-02:00
Sonntag12:00-00:00
Bruno ist ein Steakhaus der Lucky Group an der Neglinnaja, wo die Chefs Tom Halpin und Jewgeni Alexandrow ihr Menü um erstklassige Cuts und einen individuellen Grill mit offenem Feuer aufbauen. Ein Ort für alle, die ein verständliches, teures und gut komponiertes Fleisch-Dinner im Zentrum Moskaus möchten.
Bruno an der Neglinnaja ist das, was man einen klassischen Fleischrestaurant nennt, aber ohne den Beigeschmack der Banalität. Die Lucky Group hat hier einen Raum geschaffen, in dem alles einer Idee untergeordnet ist: dem Gast das richtige Steak, sicheren Service und einen Abend zu bieten, den man nicht beenden möchte. Hinter der Küche stehen Tom Halpin und Jewgeni Alexandrow — beide haben Maya durchlaufen, beide verstehen es, mit Fleisch so umzugehen, dass es für sich selbst spricht. Anziehungspunkt ist der individuell gefertigte Grillofen, wo Feuer und hochwertige Rohware ohne unnötige Vermittler aufeinandertreffen.
Nach Meinung des Teams unseres Restaurantführers ist Bruno ein Ort, den man ohne Bedenken empfehlen kann, wenn man ein verständliches, teures und gut komponiertes Fleisch-Dinner im Zentrum Moskaus möchte.
Grundlage des Menüs sind Cuts aus verschiedenen Teilen der Welt: argentinische, japanische, russische. Rib-Eye, Tenderloin, Picanha, Porterhouse — jedes reift mindestens vier Wochen im Dry-Aged-Schrank. Das ist nicht nur eine Technologie fürs Marketing: Die lange Reifung verändert die Textur und konzentriert den Geschmack so, dass der Unterschied selbst für Nicht-Kenner spürbar ist. Das Steakhaus an der Neglinnaja arbeitet genau mit diesem Unterschied — zwischen gutem Fleisch und richtig zubereitetem Fleisch.
Die Bar bei Bruno ist eine eigenständige Geschichte. Maxim Gorelik und Artjom Tokarewskich haben eine Karte zusammengestellt, die von der Ästhetik der 1920er Jahre inspiriert ist: Klassiker stehen neben Autoreninterpretationen. Pomme Julep basiert auf Absinth, Last Spritz auf hausgemachtem Sodawasser mit Salbei, Porto Ronco erhält seine Tiefe durch Trüffeldestillat und Kakaobutter. Der trockene Martini wird hier in mehreren Versionen nach alten Rezepten serviert — bereits ein eigenes Ritual. Das Weinprogramm kuratieren Dmitri Kipelkin und Marija Trykowa: im Fokus stehen Rotweine aus Burgund, Bordeaux und von Erzeugern der Neuen Welt.
Das Interieur entwarf der britische Designer John Whelan. Im Inneren ist nichts dem Zufall überlassen: Der Raum liest sich wie eine geschlossene Aussage über die frühe Art-déco-Epoche — strenge Geometrie, natürliches Leder in dunklen Tönen, schwere Texturen. Die Leuchten und Barkonstruktionen tragen etwas von mitteleuropäischem Handwerk in sich, während die architektonischen Lösungen — Türen, Deckenlinien — eher an die italienische Zurückhaltung der Dreißigerjahre erinnern. Die offene Küche aus Edelstahl ist nicht versteckt, sondern bewusst ins Blickfeld gerückt: Sie ist der Spannungspunkt, um den sich der gesamte Saal mit den dunklen Holzpaneelen aufbaut. An den Wänden — abstrakte, minimalistische Fotografien von Marianna Bernstein, die nicht ablenken, sondern den Rhythmus halten.
Unsere Testesser gaben 8 von 10 Punkten für das Abendessen — für die Geschlossenheit des Konzepts, den sicheren Umgang mit Fleisch und das Gefühl, dass jedes Element des Abends durchdacht ist und nicht nach dem Restprinzip zusammengestellt wurde.