Mela
Spiridonyevsky Lane, 12/9
Geöffnet bis 00:00
Öffnungszeiten:
Geöffnet bis 00:00
Montag10:00-00:00
Dienstag10:00-00:00
Mittwoch10:00-00:00
Donnerstag10:00-00:00
Freitag10:00-00:00
Samstag10:00-00:00
Sonntag10:00-00:00
Am Spiridonjewski-Gasse, zwei Schritte vom Patriarchenteich entfernt, eröffnete die Gruppe AgalarovRest Mela — ein Restaurant mit breiter mediterraner Karte, wo Pizza aus dem Messingofen neben einer lebendigen Raw Bar und täglich frisch zubereiteter Hausmacherpasta steht.
Zwei Stockwerke — zwei völlig unterschiedliche Charaktere. Oben hat das Büro Archpoint einen hellen Saal mit Panoramafenstern und Terrakotta-Details errichtet, die an die Atmosphäre einer bohemischen Wohnung irgendwo an der Südküste erinnern. Das untere Geschoss ist das komplette Gegenteil: gedämpftes Licht, smaragdgrüne Verkleidung, eine eigene Bar und das Gefühl eines Ortes, an dem das Gespräch selbst zu einem Teil des Abends wird. Den Namen des Restaurants — Mela, italienisch für «Apfel» — haben die Konzeptautoren zu einem durchgängigen Bild gemacht: Symbol der Versuchung, der Entdeckung und des Widerspruchs, das sich sowohl durch das Interieur als auch durch die Cocktailkarte zieht.
Nach Meinung des Teams unseres Restaurantführers eignet sich Mela gleichermaßen gut für ein ruhiges Abendessen allein wie für eine ausgelassene Runde — ein Ort mit der seltenen Fähigkeit, den Gast nicht zu bedrängen.
Das Menü baut auf einer mediterranen Basis auf, beschränkt sich aber nicht darauf. Brand-Chef Kirill Berger mischt italienische, spanische und asiatische Logik: mal fügt er eine feine Schärfe hinzu, mal einen überraschenden Akzent, der den gewohnten Geschmack auf den Kopf stellt. Der massive Messingofen in der Mitte des Saals ist ein Arbeitswerkzeug, keine Dekoration: Darin backt man die Signature-Pizza mit Trüffel, Mortadella oder vier Käsesorten sowie griechische Fladenbrote, die gut zu einem Teller Mezze passen. Der Pastateig wird jeden Tag ausgerollt — die Karte umfasst mehr als zehn Positionen: Cacio e Pepe, Casarecce mit Steinpilzen, Tagliatelle mit Kamtschatka-Krabbe oder mit Alfredo-Sauce und Trüffel.
Der Gegenpol zum Ofen ist die Eistheke mit Meeresfrüchten. Auf dem Eissplitt liegen wilder Wolfsbarsch, Meerbarbe, Garnelen aus Magadan, spanische Carabineros, drei Austernsorten und Jakobsmuscheln. All das gehört zum Bereich Raw Bar, die Zubereitungsart wählt der Gast selbst. Unter den warmen Positionen — Striploin mit Pfeffersauce und Chimichurri, Ente Confit mit Mais-Risotto und Trüffel, Oktopus in Paprika-Feta-Sauce. Nach Einschätzung des Teams unseres Restaurantführers ist die Ente Confit eines der starken Gerichte im Menü — ausgewogen und ohne überflüssige Mühe auf dem Teller.
Unsere Testesser gaben 8 von 10 Punkten für das Abendessen — für die präzise Arbeit der Küche, den kompetenten Service und die Interieurlösung, die es versteht, auf beiden Stockwerken zu überraschen. Die Dessertkarte beschließt den Abend ohne Pathos: «Pawlowa» mit Himbeersorbet, «Mille-feuille» und eine warme Galette mit geschmorten Pflaumen — oder ein Sortiment an Mini-Versionen, wenn man alles auf einmal probieren möchte.
Der Barbereich ist mit derselben Bandbreite aufgebaut wie die Küche: französische Crémants, Champagner, Weine der Neuen und Alten Welt, russische Positionen, die sich bereits einen Namen gemacht haben. Die Cocktailkarte ist eine eigene Geschichte: Sie ist wie ein Spaziergang durch einen Garten von Zutaten aufgebaut, unterteilt in Gemüse, Obst und Beeren. Der Apfel ist der Hauptdarsteller mehrerer Autoren-Mixe, was für ein Restaurant, dessen Konzept mit ihm begann, nur folgerichtig ist.