Savras
Bolshaya Dmitrovka, 9s1
Geöffnet bis 23:00
Öffnungszeiten:
Geöffnet bis 23:00
Montag12:00-23:00
Dienstag12:00-23:00
Mittwoch12:00-23:00
Donnerstag12:00-23:00
Freitag12:00-23:00
Samstag12:00-23:00
Sonntag12:00-23:00
Das Restaurant Savras an der Bolschaja Dmitrowka in Moskau erdachten Anna und Kirill Jegorow. Das Projekt verbindet die russisch-französische Küche von Alexander Lebedew, einen Teesalon, eine Torten-Bibliothek und eine kammermusikalische Bar.
Im Inneren von Savras ist der Raum als Abfolge verschiedener Szenarien aufgebaut. Am Eingang befindet sich ein heller Saal mit großen Fenstern, historischem Stuck, einem Teesalon und einer Konditorei, wo Torten als Teil des Interieurs ausgestellt sind. Weiter beginnt Allure mit der Stimmung einer klassischen Brasserie und weißen Tischdecken, und dann folgt Grand Prix, in dem Messing, Leder, Steigbügel, ein Springsattel und andere Details sich zu einem klaren Thema des Reitsports zusammenfügen. Ein eigener Akzent, den man im Saal sofort bemerkt, ist eine Vintage-Saddle-Bag von Dior und ein DJ-Pult mit Vinyl.
Nach Beobachtung des Teams von The Taste ist Savras nicht nur durch einen Hauptsaal interessant, sondern dadurch, wie unter einem Dach Restaurant, Teesalon, Dessertbereich und Bar versammelt sind.
Der Name ist mit der savrassenen Fellfarbe der Wjatka-Pferde verbunden, und dieses Thema ist für das Projekt nicht dekorativ. Die Besitzer, Anna und Kirill Jegorow, investieren seit Langem in die Wiederbelebung dieser russischen Pferderasse, weshalb sich das Motiv des Reitens als persönliche Geschichte und nicht als Stilisierung durch das gesamte Interieur zieht. Den Raum gestaltete Waleri Lisunow vom Büro ARCHPOINT, den operativen Teil leitet die «Agentur für Gastronomie und Service» von Karina Grigorjan. Visuelle Anspielungen auf Hermès und Gucci dienen hier nicht einer modischen Geste, sondern unterstützen die Gesamtdramaturgie des Projekts.
Für die Küche ist Alexander Lebedew verantwortlich, der mit mehreren starken europäischen Schulen zusammenarbeitete und später die Küchen von Bosco Café und Skolkovo Restaurant & Bar leitete. Sein Ansatz baut auf französischer Technik, russischer gastronomischer Basis und punktuellen asiatischen Akzenten auf. Im Menü gibt es Crudo, piemontesisches Tatar mit Laudemio und Fleur de Sel und einen «Caesar», der am Tisch zusammengestellt wird. Unter den Hauptgerichten hervorzuheben: Kabeljau mit Sativa-Reis und Romesco-Sauce, Krabben-Pelmeni mit Bisque, Hühner-Galantine mit Steinpilzen und Barbarie-Ente mit Kartoffel-Confit. Ein eigenes Kapitel sollen künftig gereifte Steaks, Wildfisch und saisonale Produkte vom Bauernhof «Oblomowo» werden.
Die Dessertlinie ist fast wie ein eigenes Projekt entfaltet. Für die Torten-Bibliothek ist Wera Chromowa verantwortlich, die Dessertkarte gestaltete Irina Turkejewa, und die Teerichtung entstand gemeinsam mit Wiktor Jenin von der «Teehöhe». Die Karte umfasst mehr als fünfzig Teesorten, tagsüber wird High Tea mit Petits Fours serviert, und ein Teil der Konditorei ist für Gäste geöffnet. Hier kann man auch eine Aufschrift auf der Torte direkt beim Kauf bestellen, und Kaffee sowie Desserts zum Mitnehmen erhalten.
Die Bar leitet Wassili Scheglow. Sein Teil des Projekts ist als ruhiger Raum mit neoklassischem Blick auf die Cocktails des vergangenen Jahrhunderts gestaltet: Im «Negroni» erscheint Rotwein, dem «Basil Smash» wird Olivenöl hinzugefügt. Die Weinkarte stellte Sergei Aksenowski von Maison Dellos zusammen und baute sie um den Dialog zwischen Frankreich und Russland auf, von Henri Giraud, Louis Roederer Cristal und Dom Pérignon bis zu bemerkenswerten russischen Weingütern. Im Saal Grand Prix sind für diese Bühne bereits Gastauftritts-Dinner, Verkostungen und separate Fine-Dining-Services vorgesehen.