BIWON

Restaurant

Pogodinskaya, 2

Geöffnet bis 00:00

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Öffnungszeiten:

Geöffnet bis 00:00

  • Montag12:00-00:00

  • Dienstag12:00-00:00

  • Mittwoch12:00-00:00

  • Donnerstag12:00-00:00

  • Freitag12:00-00:00

  • Samstag12:00-00:00

  • Sonntag12:00-00:00

In der Pogodinskaja-Straße eröffnete Biwon — ein panasiatisches Restaurant der Premiumklasse, inspiriert vom Palastgarten Changdeokgung in Seoul. Für das Menü ist der ägyptische Brand-Chef Mido Mustafa verantwortlich, mit Erfahrung bei Langosteria (Mailand) und Ronin (Hongkong).

Das Interieur von Biwon basiert auf dem Kontrast der Texturen und einer zurückhaltenden Palette: Sandtöne, Möbel mit weichen Formen und fantasievolle Lüster geben den Ton für einen Raum vor, der sich eher wie ein privater Club anfühlt als wie ein gewöhnliches Restaurant. Der Name verweist auf den historischen Garten am Palast Changdeokgung, wo koreanische Monarchen Spaziergänge und Picknicks veranstalteten — und diese Idee der zurückgezogenen Opulenz liest sich in jedem Detail des Saals ab.

Nach Meinung des Teams unseres Restaurantführers ist es hier gleichermaßen angenehm für ein ruhiges Abendessen zu zweit wie für eine ausgelassene Runde mit Freunden — der Raum funktioniert in beiden Modi.

Die Karte von Biwon umfasst kulinarische Traditionen gleich fünf asiatischer Länder — Korea, Japan, China, Thailand und Singapur —, doch die koreanische Komponente bleibt das inhaltliche Zentrum. Brand-Chef Mido Mustafa, der die Schule der Mailänder Langosteria und des Hongkonger Ronin durchlief, baute die Karte um Wagyu-Rindfleisch auf: Es erscheint in Sushi, Carpaccio, Tataki und in Steaks — und ist die einzige hier verwendete Rindfleischsorte.

Die Meereslinie ist nicht weniger stark. Auf dem Teller kann man Trompetenschnecke als Sashimi, Jakobsmuschel mit Yuzu in einer Rolle oder Crudo aus einem ganzen Fisch finden — Wolfsbarsch, Rotbrasse, Dorade. Steinbutt und Seezunge werden im Josper-Grill zubereitet: Das offene Feuer sorgt für eine Kruste und Räucheraroma, die sich anders nicht erreichen lassen. Viele Produkte im Menü sind selbst in Moskauer Haute-Cuisine-Restaurants selten anzutreffen — der Fokus auf knappe Rohware ist hier ein Grundprinzip.

Die Barkarte spiegelt dieselbe Logik wider: mehr als zehn Sake-Positionen, darunter auch prickelnde, japanische Pflaumenliköre Umeshu, koreanisches Soju-Destillat, Autorencocktails und eine Weinliste mit mehr als zweihundert Etiketten. Neben bekannten Marken stehen kleine Familienweingüter — sowohl Cognac- als auch Weinhäuser.

Unsere Testesser gaben 8 von 10 Punkten für das Abendessen — für die präzise Arbeit mit dem Premiumprodukt und eine Atmosphäre, die Distanz zum lauten gastronomischen Mainstream hält.