Tajiri Go

Restaurant

Romanov Lane, 2s1

Öffnet um 17:30

Tajiri 3.webp
Tajiri 2.webp
Tajiri 1.webp

Öffnungszeiten:

Öffnet um 17:30

  • MontagAußer Betrieb

  • DienstagAußer Betrieb

  • Mittwoch17:30-23:00

  • Donnerstag17:30-23:00

  • Freitag17:30-23:00

  • Samstag17:30-23:00

  • Sonntag17:30-23:00

Tajiri Go ist ein japanisches Restaurant der Gruppe White Rabbit Family, das in Moskau als Teil der Trias WA Garden eröffnete. Chef Ilja Amerchanow hat das Menü rund um marmoriertes Rindfleisch von der Insel Kyushu und saisonale Produkte japanischer Herkunft aufgebaut.

Ein einziger Tisch für acht Personen — das erwartet die Gäste im Inneren. Der Saal ist im traditionellen japanischen Geist gestaltet: authentische Interieurdetails wirken nicht als Dekor, sondern als Teil der Gesamtphilosophie des Ortes. In der Mitte des Tisches — ein eingebauter Grill, an dem sich das Hauptgeschehen des Abends abspielt. Jeder Gast erhält eine Metallzange und bringt geschnittene Wagyu-Stücke selbst zur Vollendung — der Chef ist dabei anwesend und leitet den Prozess.

Nach Meinung des Teams unseres Restaurantführers sollte man hier nicht nur Wagyu probieren, sondern auch nach Sake fragen — mild, mit leicht süßlichen Noten, ergänzt es das Fleisch organisch.

Der Name des Restaurants geht auf ein konkretes Tier zurück. Der Stier namens Tajiri Go kam 1939 auf der Farm von Matsuzo Tajiri zur Welt — seine Mutter hieß Fukue. In zwölf Jahren Zuchttätigkeit hinterließ er mehr als anderthalbtausend Nachkommen, die seine Genetik an weitere Generationen weitergaben. Als die Nationale Wagyu-Vereinigung die Abstammung von fast siebenhunderttausend registrierten Kühen zurückverfolgte, stellte sich heraus: Die überwältigende Mehrheit von ihnen stammt genau von ihm ab.

Das Rindfleisch, das auf den Grill kommt, ist zertifiziert, aus der Präfektur Miyazaki. Diese Region der Insel Kyushu ist für die besondere Textur des Fleisches bekannt: ausgeprägte Marmorierung verbindet sich mit feinem Aroma und kaum wahrnehmbarer natürlicher Süße. Yakiniku — das Format, bei dem das Fleisch in kleine Stücke geschnitten und direkt am Tisch auf dem Rost zubereitet wird — ist hier in maximal konzentrierter Form umgesetzt: keine überflüssige Eklektik, nur Produkt und Technik.

Das Menü umfasst dreizehn Positionen und folgt dem Omakase-Prinzip: Der Gast verlässt sich vollständig auf die Wahl des Chefs. Neben dem Rindfleisch enthält das Set eine kleine Auswahl saisonaler japanischer Produkte — ihre Zusammensetzung bestimmt Ilja Amerchanow je nach Saison. Dieser Ansatz schließt eine zufällige Wahl aus und macht das Abendessen zu einer konsequenten gastronomischen Reise.

Unsere Testesser gaben 8 von 10 Punkten für das Abendessen — für die Tiefe des Konzepts, die Produktqualität und den seltenen Grad an Eintauchen, den das kammermusikalische Format für eine Gruppe schafft.