

Dubai ist mit Restaurants überladen – das Team des Führers The Taste hat für diese Auswahl nur die Adressen ausgewählt, die einen Abend wirklich wert sind.
Die besten Restaurants in Dubai sind nicht nur der Blick auf den Burj Khalifa oder eine Terrasse am Meer, sondern konkrete Köche, Küchen und Räume, für die es sich lohnt, rechtzeitig einen Tisch zu reservieren. In einer Stadt mit einer Dichte an Lokalen pro Quadratmeter, die selbst erfahrene Gastroführer erschreckt, haben wir Adressen zusammengestellt, an denen Küche und Atmosphäre zusammenspielen: Gastro-Bars russischer Gastronomen gleich neben Izakayas und Brasserien von Sterneköchen, Steakhäuser mit Blick auf das höchste Gebäude der Welt und Konditoreien ohne Zucker und Gluten. Hier finden sich Restaurants in Dubai für ein Geschäftsessen im DIFC, ein Familiendinner auf Palm Jumeirah und ein Frühstück in Jumeirah mit Blick auf den Garten. Wer überlegt, wohin es in Dubai bei der nächsten Reise gehen soll, beginnt am besten mit dieser Liste: Sie versammelt Restaurants in Dubai, die von der Redaktion The Taste geprüft wurden, von japanischer und italienischer Küche bis zu griechischen Klassikern und Autoren-Degustationsmenüs.
Im Dubai Hills Business Park baut die Gastro-Bar Duo band – ein Projekt von Dmitry Blinov und Renat Malikov – ihre Karte auf einer europäischen Grundlage mit asiatischen Akzenten auf: Oktopus mit Romesco, Spaghetti mit Kamtschatka-Krabbe, Rindertatar mit Parmesan, Huhn mit Pfifferlingen und schwarzem Trüffel. Die Weinkarte ist wie eine Erinnerung an Reisen durch Europas Weinberge zusammengestellt. Der Saal ist ruhig und schlicht: gedämpfte Farben, natürliche Texturen, nichts Aufdringliches – hierher kommt man für ein Dinner ohne Hektik, aber mit kräftigem Geschmack. An der Bar kommen Cocktails dazu, sodass man hier ebenso gut zum Dinner wie einfach für ein langes Gespräch an der Theke vorbeikommen kann.
In der Küche von Gaia im Gate Village arbeitet Izu Ani – ein Koch, der zuvor die Bar von LPM eröffnet und die Karte für Carine im Golfclub der Emirates entworfen hat. Hier gibt es griechisch-mediterrane Küche ohne Effekthascherei: Mezes, Fisch und Meeresfrüchte vom Grill, Gemüse, Cocktails, die an antike Weinbautraditionen erinnern. Der Saal ist wie eine helle griechische Taverne gestaltet. Zu den Stammgästen zählen Mitglieder der Herrscherfamilie der VAE, Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktum und sein Sohn Scheich Hamdan – was viel über den Status des Ortes aussagt. Vintage-Uhren, Amphoren und helle Töne machen den Saal nicht zur Kulisse, sondern zu einem echten Teil griechischer Stimmung ohne Ferienort-Attitüde.
Das fünfte Projekt von White Rabbit Family – Boris Zarkov und Vladimir Mukhin – eröffnete am J1 Beach in Jumeirah und setzt auf Meeresfrüchte: Austern, Jakobsmuschel-Carpaccio, Thunfischtatar, die Signature-Krabbe, schwarzer Kabeljau mit Miso, Hummer und Ribeye zur Wahl. Das Interieur ist aus Kontrasten zusammengesetzt – grau-beige Sofas mit bunten Kissen, orange und cremefarbene Stuhlbezüge, Steintischplatten unter weißen Tischdecken. Bogenfenster lassen Licht herein und öffnen den Blick aufs Meer. Die Küche ruht auf Fisch und Meeresfrüchten, und der Panoramasaal verleiht dem Dinner Dubai-Format ohne unnötige Theatralik.
In der Dubai Opera Plaza haben Vladimir Chistyakov (Grace) und Aleksandr Loshchinin (Folk) eine Karte zusammengestellt, auf der klassische französische Küche auf nahöstliche Gewürze trifft: eine Foie-gras-Terrine mit Aprikosen, gefüllte Datteln, eine Schokoladentrüffel. Die Cocktails sind literarischen Figuren gewidmet – von Saint-Exupéry bis zu den Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht. Das Interieur stammt vom südafrikanischen Architekten Tristan du Plessis – entstanden ist eine Pariser Bibliothek aus Marmor und Kristall. Dieses Duo macht das Restaurant zugänglich für ein Dinner ohne strenges Protokoll, aber mit spürbar eigener Handschrift in der Küche.
Im Erdgeschoss des Hotels Address Downtown hat Vladimir Mukhin das Dinner als Performance angelegt: acht Degustationsgänge, jeder begleitet von einer eigenen audiovisuellen Projektion an Wänden und Decke. Der Saal verbindet Luxus mit Futurismus – eine glänzende Holztheke, Samtstühle, runde Tische mit hellen Tischdecken. In der Saalmitte steht ein Tisch mit interaktiven Installationen, um den herum die gesamte Show aufgebaut ist. Die Getränkebegleitung ist auf jeden Gang abgestimmt. Der immersive Saal unterstützt diese Idee: Das Dinner wirkt hier nicht wie eine Show anstelle des Essens, sondern wie ein anderer Blick auf vertraute Aromen.
Joey Ghazals Restaurant im The DoubleTree by Hilton läuft seit 2015 und setzt konsequent auf Meeresfrüchte: Austern, Hummer und frischer Fisch stehen auf der Karte neben Steaks und Koteletts. Das Interieur ist von der US-Ostküste inspiriert, wo der Gründer seine Sommerferien verbrachte – dunkles Holz, üppige Kronleuchter, kontrastreiches Mosaik auf dem Boden und lebende Pflanzen erzeugen die Atmosphäre einer alten Bar in New England. Im Laufe der Jahre hat The Maine Auszeichnungen wie „Best Newcomer“ und „Best Restaurant Bar“ gesammelt. Dadurch bleibt The Maine ein Restaurant, in dem sich ein Abend um Austern, den Grill und ein Glas Wein aufbauen lässt.
Eine Izakaya im Gate Village, zwei Schritte vom Burj Khalifa entfernt, kocht japanische Gerichte ohne Rücksicht auf die Klassik: in Miso mariniertem schwarzem Kabeljau im Hoba-Blatt, scharfes Rinderfilet mit Sesam und Chili, gegrillter chilenischer Wolfsbarsch mit grünem Pfeffer und Ingwer. Samstags ab Mittag findet hier der Baikingu-Brunch statt – Sushi, Robata, warme und kalte Snacks ohne Begrenzung. Zwei Etagen, gedämpftes Licht, weiche Interieurformen und Panoramafenster mit Stadtblick runden das Bild ab. Das Format passt sowohl für ein Geschäftsdinner als auch für einen späten Abend, wenn man japanische Küche ohne museale Strenge möchte.
Auf dem Gelände des Four Seasons Resort in Jumeirah hat Nammos Dubai eine eigene Terrasse unter Sternen und einen hellen Speisesaal mit Korbstühlen und Holzsäulen. Die Küche ist mediterran: Thunfisch- oder Rindertatar, Carabinero-Carpaccio mit Zitrone und Olivenöl, hausgemachte Pasta, Risotto, Wagyu und Huhn zur Wahl. Panoramafenster öffnen den Blick aufs Meer, und die Barkarte bietet sowohl Klassiker als auch Autoren-Cocktails – ein Format für ein langes, entspanntes Dinner. Hier funktioniert ein Kontrast: entspannte Strandbestuhlung, Livemusik und eine Karte, in der die Einfachheit auf dem Produkt ruht.
Im ICD Brookfield Place hat der australische Koch Tom Arnel eine Karte rund um Meeresfrüchte aufgebaut – nordatlantischer Hummer, Kelly-Austern, Kamtschatka-Krabbe. Das Interieur stammt vom Londoner Designer David Archer, der auch hinter dem Chiltern Firehouse und dem The Standard Hotel steht: vier verschiedene Räume unter einem Dach – Nurseries im Geist des New Yorker Tribeca, Rockpool mit Steinbecken und Aquarien, Salon mit Kristallleuchtern und weißen Tischdecken, Aviaries für Cocktails und Musik. Der Raum ist in mehrere Zonen unterteilt, sodass man die passende Distanz zum Abend selbst wählen kann.
Im Erdgeschoss des Jameel Arts Center kocht Carlos Frunze nach dem Prinzip „vom Hof auf den Tisch“: saisonale Produkte kleiner lokaler Höfe, skandinavische Techniken, ein Minimum an Überflüssigem. Die Sorge um die Umwelt wird hier Teil der Karte – Fermentieren, Einlegen und die Wiederverwendung von Zutaten reduzieren den Abfall. Der Saal ist in hellem Holz gehalten, ringsum lebende Pflanzen und Panoramafenster mit Blick auf die Bucht, was Teible zu einer praktischen Wahl sowohl für ein Geschäftsessen als auch für ein ruhiges Dinner zu zweit macht. Das Restaurant klingt zeitgemäß, verliert dabei aber nicht den Bezug zum lokalen Produkt und zur Saison.
Die drei Brüder Orfali – Mohamad, Wassim und Omar – kamen aus Syrien nach Dubai und eröffneten im WASL 51 MALL ein Bistro, in dem nahöstliche Küche ohne Rücksicht auf Tradition neu gedacht wird. Mohamad ist für die Küche zuständig und mischt Techniken aus aller Welt, Wassim und Omar sind ausgebildete Konditoren, sodass die Desserts hier ein eigener Grund für einen Besuch sind. 2023 belegte Orfali Bros Bistro den ersten Platz der Liste MENA's 50 Best Restaurants und schaffte es auch auf die Liste The World's 50 Best Restaurants. Die nahöstlichen Aromen sind hier klar erkennbar, werden aber als Autorenküche serviert, nicht als ethnische Postkarte.
Das Team um Pinsky, Istomin und Losev hat das Moskauer Konzept Loona fast unverändert in die Vida Residence Downtown übertragen: hausgemachte Pasta, Pizza aus dem Holzofen, der Fang des Tages, Krabben-Polpetta mit Panzanella, Mandel-Tortellini und ein Tiramisu mit Mango. Das Interieur stammt von Evgenia Uzhegova (Livingnow Studio, verantwortlich für die Moskauer Lokale Eva, Muse und Lila Pastry) – Stein, Holz und Marmor ohne sichtbare Grenze zwischen Innenraum und Straße. In der Dubai-Version liest sich der Fokus auf offenes Feuer und handgemachte Pasta besonders gut.
Im DIFC arbeitet ein Restaurant aus dem Guide Michelin mit einer denkbar klaren Idee – einfache italienische Küche, richtig zubereitet. Die Köche kommen aus verschiedenen Regionen Italiens, doch die Zutaten für Pasta, Vorspeisen, Meeresfrüchte und Desserts werden ohne Kompromisse direkt aus Italien geliefert. Der Saal ist klassisch: glänzendes Holz, polierter Stahl, Lederstühle und weiße Tischdecken – eine Atmosphäre, die ebenso auf ein Geschäftsessen wie auf ein abendliches Dinner ausgerichtet ist. Hierher kommt man nicht wegen des Experiments, sondern wegen einer makellosen Version vertrauter italienischer Küche.
In Dubai gibt es eine eigene Ecke japanischer Izakaya-Kultur: niedrige Tische mit Kissen statt Stühlen, eine Bartheke und eine offene Küche im Blick der Gäste. Hier wird Ramen von Hand nach traditionellen Rezepten zubereitet – Shoyu mit Sojasauce oder Miso mit einer kräftigen, würzigen Brühe –, dazu Gyoza mit dünnem Teig, knusprige Garnelen-Tempura, Sushi, Sashimi und Gerichte aus marmoriertem Wagyu-Rind. Der minimalistische Innenraum und natürliche Materialien halten den Fokus auf dem Essen, nicht auf dem Ambiente. Wichtig ist hier nicht ein spektakulärer Ausblick, sondern Ramen, Reis, Grill und das Gefühl einer lebendigen Nachbarschafts-Izakaya.
Im The St. Regis Dubai auf Palm Jumeirah arbeitet dieses italienische Restaurant mit der Klassik: Caprese mit Mozzarella und Basilikum, Rinder- oder Thunfisch-Carpaccio, Pasta Carbonara und Bolognese, Ravioli mit Hummer oder Ricotta, Risotto mit Meeresfrüchten. Der Saal baut auf einem Materialkontrast auf – verspiegelte Decken reflektieren das Licht, dunkelgrüner Marmor an der Bar trifft auf Terrakotta-Lederstühle und lebende Bäume zwischen den Tischen. Auf der Karte stehen italienische Weine, Autoren-Cocktails und Kaffee. All das macht Signor Sassi zu einer eleganten italienischen Klassik für einen Abend auf der Palm.
Loren überträgt das Bild der italienischen Riviera auf den Palm West Beach: Marmorbögen, weiße Tischdecken, geblümte Stuhlbezüge und eine Holzbar fügen den Saal zu einer ruhigen, kurortartigen Klassik zusammen. Die Karte hält an einem unkomplizierten, leichten Italien fest: Tortelli Loren, Cavatelli mit Meeresfrüchten, Spaghetti Vongole mit Bottarga, Risotto mit Garnelen oder goldenen Steinpilzen. Zum Dessert – Tiramisu, Schokoladenprofiteroles, Soufflé und das Signature-Dessert Loren Nr. 5. Ein passender Ort für alle, die ein italienisches Dinner mit Meeresluft und dezenter Eleganz möchten.
Eine Schwarz-Weiß-Palette mit grauer Bartheke gibt den Ton vor: Minimalismus ohne Effekthascherei, dafür mit Fantasie auf dem Teller. Im Speisebereich, an der hohen Bar oder in der Ecke mit Gartenblick – die Wahl hängt von der Stimmung ab. Türkische Eier mit Chiliöl und warmem Knoblauch-Labneh auf gegrilltem Fladenbrot, eine Bowl mit Halloumi, pochiertem Ei, Avocado, Hummus und Kürbis – die Küche geht über ein gewöhnliches Brunch-Konzept hinaus. Die Kaffeekarte bietet Autoren-Rezepte und Klassiker für alle, die morgens nicht experimentieren möchten. Ein seltener Fall, in dem ein Frühstück problemlos den Status eines eigenständigen Restaurantanlasses trägt.
Die indische Küche scheut sich hier nicht, sich mit anderen Traditionen zu vermischen – Küchenchef Prashant Chipkart fügt klassischen Vorspeisen und Kebabs Noten aus Küchen der ganzen Welt hinzu. Doch der eigentliche Magnet ist die Barkarte: eine der größten Gin-Sammlungen der Stadt und Dutzende Cocktails, von strenger Klassik bis zu gewagten Autoren-Mixen. Buntglasfenster, kräftige Wandmuster und gedämpftes Licht erzeugen eine fast theatralische Atmosphäre – hierher geht man weniger für ein ruhiges Dinner als für einen Abend mit Stimmung und einem guten Drink in der Hand.
Die Filiale der legendären Kette des französischen Küchenchefs Joël Robuchon im DIFC ist an ihrer markanten Rot-Schwarz-Palette und der offenen Küche zu erkennen – man kann beobachten, wie Carpaccio, Lachstatar oder eine Foie-gras-Terrine direkt an der Marmortheke zubereitet werden. Brand-Chef Roberto Torre behandelt die Originalrezepte mit Sorgfalt, sodass das Steinpilz-Risotto und die Rinder-Tournedos fast so serviert werden, wie Robuchon selbst es sich vorstellte. Holztische, ein Marmorboden und hohe Barhocker schaffen die Kulisse für alle, die ein Dinner mit Geschichte und Liebe zum Detail möchten.
Mansour Bassams Projekt im Stadtzentrum spezialisiert sich auf Fleisch und Meeresfrüchte vom Kohlegrill – hierher kommt man gezielt für ein Steak, geschnitten von einem sorgfältig ausgewählten Stück. Zwei Räume bieten unterschiedliche Stimmungen: ein klassisches Steakhouse mit schwarzen Wänden und roten Sofas oder eine festlichere Variante mit Kronleuchtern und weißen Tischdecken. Auf der Terrasse ist es lauter und lebendiger, aus den Fenstern öffnet sich der Blick auf den Burj Khalifa. Eine gute Weinkarte und angenehme Musik runden den Abend für alle ab, die Fleisch ohne unnötige Experimente schätzen.
Das Team nennt diesen Ort ein Zuhause japanischer Kochkunst – nicht ohne Grund: Das erste Restaurant der Kette eröffnete bereits 2014 im Souq Mall, und das Konzept hat sich seitdem nicht verändert. Auf der Karte stehen Vorspeisen, traditionelle Suppen, Sushi, Rolls und Gerichte vom Robata, dem japanischen Kohlegrill. Dunkle Töne, schlichte Möbel und natürliche Materialien im Interieur, das vom Team um Rania Hamid gestaltet wurde, lassen die Atmosphäre einer typischen Tokioter Sushi-Bar entstehen – zurückhaltend, ohne überflüssiges Dekor, mit Fokus auf dem Essen. Hierher lohnt es sich zu gehen, wenn man japanische Küche in reiner Form möchte: ohne Überladung mit Saucen, aber mit Respekt für die Technik.
Das Dubaier Projekt des amerikanischen Küchenchefs Michael Mina verbindet klassische französische Küche mit mediterranen Noten – von leichten Salaten bis zu Meeresfrüchten und Steaks vom Grill. Innerhalb des Four-Seasons-Hotels wirkt das Interieur entsprechend luxuriös: Grünpflanzen, große Kronleuchter, Gemälde an den Wänden, weiße Tischdecken und weiches Licht. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Autoren-Cocktails und Desserts. Samstags gibt es von mittags bis in den frühen Abend Brunches mit Live-Jazz – ein guter Anlass, das Wochenende zu verlängern. Am Abend wechselt der Ort mühelos vom Geschäftsformat zu einem vollwertigen Dinner mit Wein und solider französischer Grundlage.
Auf der Insel Bluewaters lässt dieses Restaurant die Stimmung von Mykonos wiederaufleben: Weiß und Blau in der Ausstattung, viele lebende Pflanzen, natürliche Materialien auf zwei Etagen. Die Küche ist zeitgemäß griechisch: marinierte Sardellen mit rotem Paprika und Tzatziki bei den Mezes, gebratener Oktopus mit Hummus, Wolfsbarsch, Moussaka bei den Hauptgerichten. Wein oder leichte Cocktails begleiten das Essen, und am Abend wird die Stimmung mit Livemusik und traditionellen Tanzeinlagen mit Tellerzerbrechen angeheizt – am besten kommt man hierher in großer Gesellschaft und stellt sich auf Lärm ein. Auf der Karte zählen vor allem griechische Aromen ohne schwere Stilisierung: Fisch, Mezes und ehrliche mediterrane Großzügigkeit.
Das Restaurant des italienischen Küchenchefs Niko Romito im Bulgari Resort Dubai erinnert an das Mailänder Bulgari-Hotel – derselbe elegante Stil, Schwarz-Weiß-Fotografien italienischer Filmstars an den Wänden, eine luxuriöse Bar und ein Blick auf den Persischen Golf aus den Fenstern. Für die Küche verantwortlich ist Küchenchef Giacomo Amicucci: Die Gerichte bauen auf Balance und klarem Geschmack auf, viele Produkte kommen direkt aus Italien. Wer das große Ganze erleben möchte, findet ein Degustationsmenü vor – so lässt sich die Logik der Karte leichter nachvollziehen, statt sich auf ein einzelnes Gericht zu beschränken. Das Restaurant widerspricht dem Kurort-Luxus von Bulgari nicht, sondern übersetzt ihn in die Sprache von Pasta, Risotto und zurückhaltendem Service.
Im 22. Stock des Atlantis The Palm trifft japanische Küche auf südamerikanische Akzente – ein Konzept, das sich Küchenchef Nobu Matsuhisa ausgedacht hat. Die Karte ist reich an Meeresfrüchten: ein Sashimi-Salat mit Thunfisch, Garnelen-Tempura mit scharfer Sahnesauce, Gelbschwanzmakrele mit Jalapeño, das Signature-Miso vom schwarzen Kabeljau. Der Küchenchef selbst empfiehlt, mindestens drei Hauptgerichte zu bestellen und Sushi mit Dessert nicht auszulassen. Rote Ledersofas, warmes Licht, ungewöhnliche Kronleuchter und Panoramafenster mit Blick auf die Bucht schaffen eine Kulisse, die der mutigen Karte gerecht wird. Dies ist die Adresse, an der eine bekannte Marke nicht auf dem Namen ruht, sondern auf beständiger Technik und einem starken Produkt.
Das Projekt der Tashas-Gruppe an der Küste von Pearl Jumeira lässt die Stimmung der Riviera wiederaufleben – aber mit einem zeitgemäßen Blick auf die mediterrane Klassik. In den Gerichten dominieren Olivenöl, reife Tomaten, Käse, frische Kräuter und natürlich reichlich Meeresfrüchte. Man kann hierherkommen zum Frühstück, zum Mittag- und zum Abendessen – die Öffnungszeiten lassen es zu. Bunte Bodenfliesen, Mosaikpaneele an den Wänden und satte Farben im Dekor verhindern, dass das Interieur im typischen mediterranen Minimalismus verschwimmt, und die Terrasse mit Bucht-Blick ist ein eigener Grund, länger zu bleiben.
Der zweite Dubaier Standort des Projekts von Dima und Alina Tutkov auf der Insel Bluewaters bewahrt die Prinzipien der Moskauer Konditorei: kein raffinierter Zucker, kein Gluten in den Desserts, viele vegane Optionen und ein vollständiger Verzicht auf Plastik zugunsten biologisch abbaubarer Verpackung. Auch Kaffee steht hier im Fokus – das Team achtet darauf, den klaren Geschmack des Getränks zu bewahren, den man aus Russland kennt. Auf der Karte stehen Wellness-Versionen vertrauter Gerichte: Caesar-Salat, Pancakes, Cheesecakes. Eine Sommerterrasse und eine Malecke für Kinder machen den Ort praktisch für ein Familienfrühstück.
Die Filiale von Angel Cakes in der Dubai Mall setzt das Projekt von Dima und Alina Tutkov fort, das bereits Konditoreien in Moskau, Wolgograd und Krasnodar hat. Frühstück wird hier den ganzen Tag serviert: Bowls, Avocado-Toasts, Shakshuka – für alle, die später aufstehen als andere. Im Dessertbereich gibt es glutenfreie und vegane Varianten, darunter einen Keto-Cheesecake. Das helle Interieur passt zum Namen, und die Sorge um die Umwelt zeigt sich im vollständigen Verzicht auf Plastikverpackung zugunsten biologisch abbaubarer Materialien. So fügt sich der Ort organisch in eine Restaurant-Liste ein: Hier lässt sich nicht nur Kaffee trinken, sondern zwischen den Erledigungen in der Stadt auch richtig essen.
13.08.2026